Fischereihafen

Neben der zauberhaften Landschaft ist bestimmt der Fischereihafen eine der grossen Anziehungspunkte von Palamós. Den ganzen Tag über zieht er Einheimische und Touristen an. Am ganz frühen Morgen kehren die Schiffe zurück, die nachts auf der Suche nach Sardinen, Sardellen, Makrelen und Thunfisch unterwegs waren. Um 7.00 Uhr stechen dann weitere fast 40 Fischkutter in See, die mit Schleppnetz oder Leinen mit Angelhaken dem Getier zu Leibe rücken. Diese gemeinsame Abfahrt ist vor allem bei Sonnenaufgang oder bereits Tageslicht im Sommer eine Attraktion für Frühaufsteher. Nach einem guten Frühstück kann man dann in aller Ruhe das Fischereimuseum besuchen, das nur montags geschlossen ist, und auch Kochkurse und im Sommer herrliche Segeltouren auf dem Segelfischkutter Rafael anbietet. Gegen 16.00 Uhr geht dann das Leben im Hafel wieder richtig los. Nach und nach kehren die Kutter mit Fisch, Garneelen, der Gamba aus Palamós...zurück und der Fang wird in die Versteigerungshalle gebracht. Während wir Touristen im Hafen in aller Ruhe zuschauen können und am Ende in der Verkaufshalle auch schauen und kaufen dürfen, ist die Versteigerung seit einiger Zeit ausschliesslich den akreditierten Fischhändlern vorbehalten.

Von der morgentlichen Abfahrt abgesehen ist der Hafen von circa 16 bis 18 Uhr an allen Werktagen interessant und mit Leben gefüllt. Im Anschluss gehört er den Spaziergängern, die ihn wegen des malerischen Sonnenunterganges gerne besuchen und von Einbruch der Dunkelheit an den Tintenfischanglern, die die halbe Nacht dort zubringen. Etwas Vorsicht ist für Wintertouristen geboten. Sie sollten sich vielleicht vorher nach den Fischschonzeiten erkundigen. 

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